Auszeichnung mit dem BoriS Siegel

Feierlich wurde am Montag das Boris-Berufswahl-Siegel durch die IHK Ulm an insgesamt fünf Schulen in der Mensa der Realschule Ehingen verliehen, darunter zwei Schulen aus Ulm und drei aus Ehingen. Alexander Urban, Geschäftsstellenleiter bei Boris, betonte, wie wichtig es sei, dass die Schüler nach dem Schulabschluss „nicht in das Berufsorientierungs-Weltall geschossen werden“, sondern gut auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet werden.

 

Erstmals zertifiziert wurde die Realschule Ehingen. Hier würden die Schüler gut aufs Berufsleben vorbereitet und bekämen einen Einblick in die Arbeitswelt, begründete Juror Hubert Wachter. Dies gelinge etwa durch Bildungspartnerschaften, die auch Praktika möglich machen. Zudem gebe es ein „durchdachtes Konzept zur Berufsorientierung von A bis Z“. Wachter betonte, dass die Berufsvorbereitung in dieser Form nur mit dem Engagement der Lehrer möglich sei. „Alle wirken hier am Prozess der Berufsfindung mit.“ Das verliehene Siegel sei für die Realschule auch „ein Anstoß, mit dem Engagement nicht nachzulassen“.

Projekt „Alt hilft Jung“

Weil sie mittlerweile eine Gemeinschaftsschule ist, wurde am Dienstag auch die Längenfeldschule neu zertifiziert, das sei notwendig, betonte Juror Jürgen Volz, ehemaliger Schulleiter der Albert-Einstein-Realschule Ulm. Fünf Bildungspartner habe die Längenfeldschule, erklärt er, darunter Liebherr. Auch gebe es etwa das Projekt „Alt hilft Jung“, bei dem Senioren ehrenamtlich den Schülern bei der Berufswahl unter die Arme greifen. Heiko Kramer unterstütze die Schüler zudem als Berufseinstiegsbegleiter, Lehrer Timo Schiemann sei der Ansprechpartner zum Thema Berufsorientierung. Volz erwähnte auch eine digitale Lern- und Kommunikationsplattform, über die Eltern sich informieren können, auf welchem Stand die Schüler sind. Des weiteren hob er das Projekt „Schlemmerbande“ hervor, durch das Schüler ans Kochen herangeführt werden und etwas über gute Ernährung lernen. Insgesamt sei die Gemeinschaftsschule bei der Berufsorientierung sehr gut aufgestellt.

Abermals zertifiziert wurde die Michel-Buck-Schule. Die Schule habe ein breites Netzwerk mit Partnern aufgebaut, sagte Anita Radi-Pentz stellvertretend für die Jury. Besonders hervor hob sie die Herzkissen-Aktion. Dabei nähen die Schüler Kissen für Brustkrebspatientinnen der Frauenklinik. „Dabei lernen die Schüler, sich auch sozial zu engagieren.“

Ebenfalls rezertifiziert wurden die Elly-Heuss-Realschule und die Albert-Einstein-Realschule aus Ulm.

 

(Quelle: https://www.schwaebische.de/landkreis/alb-donau-kreis/ehingen_artikel,-drei-ehinger-schulen-werden-ausgezeichnet-_arid,10903093.html entnommen am: 19.07.18)