Ehinger Schüler gestalten Wohnkoje

Werkrealschüler der Michel-Buck-Schule haben drei Tage bei Möbel Borst mitgearbeitet

Die Schüler haben gemeinsam mit Kristina Schunk (Zweite von links) und Carrie Flor (Dritte von links) vom Möbelhaus in den vergangenen Tagen fleißig gearbeitet.
SZ- meni


Ehingen sz
Fünf Schüler der achten Klasse der Ehinger Michel-Buck-Schule haben diese Woche drei Tage bei Möbel Borst ins Arbeitsleben hineingeschnuppert. Vier Werkrealschüler haben tapeziert, gestrichen und dekoriert. Einer hat im Lager ausgeholfen. Sie alle waren mit Feuereifer bei der Sache und von ihrer Arbeit kaum abzulenken, sagt Stefanie Kaufmann, die für die Bildungspartnerschaft mit der Ehinger Michel-Buck-Schule zuständig ist.

Zwei Mal im Jahr sind kleine Schülergruppen bei Möbel Borst und absolvieren eine Art Schnupperpraktikum. Die Mitarbeiter des Möbelhauses lassen sich immer neue Aufgabenstellungen für die Schüler einfallen. Mal müssen sie im Schnäppchenzelt dekorieren und die Ware ansprechend ausstellen oder dürfen zum Saisonwechsel in der Gartenmöbelabteilung mithelfen. Dieses Jahr nun gestalteten die Schüler bei Trendpoint eine Wohnkoje nach den Vorstellungen von Carrie Flohr, die im dritten Jahr den Beruf der Gestalterin für visuelles Marketing erlernt.

Drei Tage haben die Schüler gearbeitet

Knapp drei Tage waren die Schüler am Werk, rissen alte Tapeten ab, tapezierten die Wände neu und setzten farbliche Akzente in Orange und Gelb. Auch die Wanddekoration beklebten die Achtklässler selbst mit Tassen, Tellern und einer Etagère. „Das hat viel Spaß gemacht“, waren sich die vier Schüler, die bei Trendpoint waren, einig. Ein weiterer, Nico Springer, hat die Tage im Lager verbracht und Paletten aufgeräumt.

„Alle waren sehr fleißig und unglaublich schnell, haben aber trotzdem sehr sauber gearbeitet“, lobt Stefanie Kaufmann von Möbel Borst die Truppe, die sogar so schnell mit der Aufgabe fertig war, dass sie mit Hilfe von Carrie Flohr noch eine weitere Brüstung tapezierte und einen farblichen Akzent in Magenta setzte. Für die Konrektorin der Michel-Buck-Schule, Petra Germowitz, ist diese Kooperation mit dem Möbelhaus eine gute Möglichkeit, den Schülern neben den Standard-Lehrberufen noch andere Möglichkeiten aufzuzeigen. Insgesamt drei ihrer ehemaligen Schüler sind über die Bildungspartnerschaft schon bei Möbel Borst ausgebildet worden.

Auch für das Möbelhaus sei die Kooperation mit der Schule wichtig, um potenzielle Auszubildende schon mal kennenzulernen und ihnen die möglichen Berufsbilder zu zeigen, sagt Andreas Coenen von Borst. „Denn der Nachwuchsmangel ist schon da“, ergänzt er.

Dieses Schuljahr wird noch eine weitere Gruppe der Michel-Buck-Schule zu Borst kommen und bei einem Verkaufsprojekt mitmachen. Seit rund zehn Jahren gibt es die Kooperation bereits, sagt Petra Germowitz.

 

(Quelle: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Ehinger-Schueler-gestalten-Wohnkoje-_arid,10629486_toid,221.html entnommen am: 17.03.2017)